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Der Grenzturm an der früheren innerdeutschen Grenze diente den DDR-Grenztruppen zur Überwachung der Sperranlagen und ist an seinem Original-Standort erhalten geblieben. Eine Ausstellung in Text und Bild im Inneren des Turmes beschreibt neben den Einbauten und deren Funktionsweise in dem sogenannten Führungsturm auch den Aufbau der Grenzsperranlagen, schildert das Leben im Sperrgebiet und berichtet über Opfer an der ehemaligen Grenze sowie der Zwangsaussiedlungen. Außerdem wird Auskunft über Wüstungen der SED-Diktatur gegeben. Eine Plakatausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur zeigt Die Mauer - eine Grenze durch Deutschland. Die Ausstellung sowie der ehemalige Führungsturm werden vom Heimatverein Wendehausen betreut. Der Turm soll als Mahnmal auch jüngeren Generationen als Informationspunkt über die SED-Diktatur und das Leben in der DDR zur Verfügung stehen. Man erreicht den Turm von Wendehausen (2,5 km), von Katharinenberg (2,3 km) und von der Raststätte Grenzblick an der B249 (1,75 km). Wählt man den Weg vom Drei-Kreise-Eck, an der Landstraße zwischen Wendehausen und Heldra (5 km), kann man unterwegs auch die Agentenschleuse besichtigen. Genießen Sie die Aussicht vom Mahnmal Grenzturm in herrlicher Landschaft. Bei klarer Sicht kann man bis zum Inselsberg und weit über den Hainich sehen. Ein Besuch des Grünen Bandes ist lohnenswert. Der Turm kann von Ostern bis zum Tag der Deutschen Einheit sonntags von 13 – 17 Uhr oder nach Absprache mit dem Heimatverein besichtigt werden. Die Anmeldung ist per E-Mail über info@grenzturm.eu möglich.