Wildkatzenpfad im Nationalpark Hainich - Thüringer Urwaldpfade (7,0 km)

Schwierigkeit: Mittel ▲ 155 m ▼ 155 m ⏱ 3 h
🚩 Wanderparkplatz vorm Wildkatzendorf Hütscheroda — 🏁 Wanderparkplatz vorm Wildkatzendorf Hütscheroda

Der Wildkatzenpfad ist ein ca. 7 km langer, sehr gut beschilderter Rundweg. Der Weg ist Bestandteil des WWF-Projektes Thüringer Urwaldpfade und bietet die Möglichkeit, eine Wanderung mit dem Besuch des Wildkatzengeheges in Hütscheroda zu verbinden.

Dieser Text ist gekürzt.

Parkplatz Wildkatzendorf in Hütscheroda – Wildkatzenscheune - Mittelberg - Aussichtsplattform “Hainich-Blick” - Dicke Eiche – Wüstung Heßwinkel - Wangenheimer Grenzstein - Schauanlage “Wildkatzenlichtung”/Luchsgehege – Wildkatzenscheune – Parkplatz Wildkatzendorf in Hütscheroda Vom Parkplatz Wildkatzendorf in Hütscheroda wandern wir dorfeinwärts und haben nach etwa einem halben Kilometer die Wildkatzenscheune erreicht. Der Wildkatzenpfad kann in beiden Richtungen begangen werden. Es empfiehlt sich aber, die Strecke im Uhrzeigersinn zu begehen, um am Ende die Schauanlage und die Wildkatzenscheune zu besichtigen. Beim Verlassen des Ortes passieren wir das Herrenhaus und gelangen über ein Feld allmählich bergan zum Mittelberg. Hinter der Nationalparkgrenze geht der relativ breite Weg in einen schmaleren über. Nachdem wir eine hölzerne Brücke überquert haben, laufen wir nun durch Offenland, wobei mit dem Hainichblick bereits ein weiteres Zwischenziel ins Blickfeld rückt. Etwa 800 m vor der Aussichtsplattform lädt eine überdachte Sitzgruppe zur Rast ein. Nach weiteren 400 m zweigt rechterhand ein Weg zur Aussichtsplattform “Hainichblick” ab. Die 20,60 m hohe Aussichtsplattform "Hainich-Blick" wurde 2011 eröffnet. Sie liegt am Südrand des Nationalparks Hainich auf dem 448 m hochgelegenen Heidelberg. Von hier kann man einen beeindruckenden Rundum-Blick über den Hainich, den Thüringer Wald mit Großen Inselsberg, zur Rhön und zur Wartburg genießen Nachdem wir weitere 400 m zurückgelegt haben, erreichen wir die Dicke Eiche. Bis ins Ziel begleitet uns nun auch der Hainichlandweg. Durch ein Waldstück nehmen wir den allmählichen Abstieg zur Wüstung Heßwinkel vor. Nun folgen wir dem Wanderwegweiser in Richtung Hütscheroda. An verschiedenen Skulpturen vorüber, führt der Weg zum Wangenheimer Grenzstein und anschließend zur Schauanlage „Wildkatzenlichtung“. Diese ist über eine Holzbrücke mit dem 4000 Quadratmeter großen und bewaldeten Luchsgehege verbunden. Von hier führt ein kurzer Asphaltweg an der Wildkatzenscheune vorbei zurück zum Parkplatz. Wer mag, kann auch im Herrenhaus einkehren und Eine wohl verdeinte Stärkung zu sich nehmen.

Die Wanderung führt die Besucher durch abwechslungsreiche Landschaften im und am Nationalpark Hainich. Seit einiger Zeit befindet sich hier das Reich der Wildkatze. Ebenso der Luchs, eines der größten Raubtiere Europas, ist hier mittlerweile wieder nachgewiesen worden. Zu sehen bekommt man die beiden scheuen und seltenen Tiere in der Wildkatzenschauanlage und im benachbarten Luchsgehege. Weitere interessante Informationen erhält der Besucher in der Wildkatzenscheune. Ein Höhepunkt des Weges im wahrsten Sinne des Wortes ist der Besuch der Aussichtsplattform Hainichblick, die einen weitschweifenden Ausblick auf das UNESCO Weltnaturerbe des Nationalparks Hainich sowie bis zum Thüringer Wald und zur Rhön ermöglicht.

Höhenprofil

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