Rennstieg im Hainich (31,6 km)

Schwierigkeit: Mittel ▲ 187 m ▼ 379 m ⏱ 8 h
🚩 Wanderparkplatz Eigenrieden — 🏁 Behringen
Der ca. 31 km lange Rennstieg im Hainich ist ein traditioneller Höhen- und Kurierweg, welcher erstmals 1448 erwähnt wurde. 8,5 km führen durch den urwaldartigen Nationalpark.
Dieser Text ist gekürzt.

Eigenrieden - Mühlhäuser Landgraben - Güldenes Holz (1,2 km) - Himmelsleiter (2 km) - Großer Senkig (3 km) - Deutsche Mauer - Heyerode, Grenzhaus/Alter Bf. (5 km) - Ritzhäuser Ladestelle (7,3 km) - Jakob-Hartung-Gedenkstein - Dornschildchen (8,4 km) - Mareilebank - Trockenschildchen (9,2 km) - Struppeiche (9,8 km) - Meta´s Ruh (11,4 km) - Dreiherrenstein - Steinerner Tisch (12,8 km) - ehemalige Antoniusherberge (13,4 km) - Totenkopf (14,8 km) - St. Katharinen-Ihlefeld (16,1 km) - Betteleiche (16,3 km) - Eiserne Hand (17,3 km) - Hellmundstein - Otterbühl 819 km) - Craulaer Kreuz (20,7 km) - Turnerbank (21, 5 km) - Alter Berg (24 km) - Kindel - Försterstein - Bunte Linde - Baumeisterkreuz (26,4 km) - Ortsleppsruh/Wagner Bank (28 km) - Wartburgblick - Behringen, Schlosspark (30,3 km) - Behringen, Ort (31 km) Der Rennstieg beginnt in Eigenrieden am Wanderparkplatz neben der B249. Bis zum Hohenrode befinden wir uns zugleich noch auf dem Mühlhäuser Landgraben. So ghet es zunächst bis zur Himmelsleiter, die wir überqueren, bergan. Südlich der Himmelsleiter, im Hohenrode endet bzw. beginnt der Mühlhäser Landgraben. Hinter der Himmelleister geht es bergab. Wir überqueren nach und nach den Diedorfer Stieg und die Lange Bahn. Beim Großen Senkig, wo es sich rasten lässt, wird der Weg schmaler. Kurz vor dem Grenzhaus können wir einen Abstecher zur Deutschen Mauer unternehmen, von der der Blick zum Heldrastein reicht. Wenig später erreichen wir den Alten Bahnhof und das Grenzhaus oberhalb von Heyerode. Nun überqueren wir die Straße Oberdorla-Heyerodeund wandern entsprechend der Wanderwegweiser geradeaus durch den Buchenwald. Nach 1,7 km kreuzen sich an einem Rastplatz die Wege. Dabei wird ein Abstecher zum Sommerstein angeboten. Wir halten uns geradeaus, um bei der nächsten Weggabelung nach 600 m rechts in eine Forststraße einzubiegen. Nun befinden wir unsan der Ritzhäuser Ladestelle. Bei den nächsten Weggabelungen und -kreuzungen bleiben wir geradeaus, bis wir an den Rastplatz Dornschildchen kommen, bei dem wir auf dem Hauptwanderweg Wernigerode-Eisenach treffen. Wenig später erreichen wir gegenüber einem Schild der Laubgenossenschaft Langula mit der Mareilebank und dem Trockenschildchen zwei weitere Rastplätze. Wir überqueren die Landstraße zwischen Mühlhausen und Eisenach. Kurz dahinter befindet sich die neuangepflanze Struppeiche. Weiter geht es auf einer Forststraße, wobei diese nach 200 m stark nach rechts abgeht. Grenzsteine säumen den Weg. Nach einem guten Kilometer trennen wir uns vom Hauptwanderweg, der zur Burgruine Haineck führt. Wir bleiben geradeaus und kommen zum Rastplatz Meta´s Ruh. Nach wenigen Metern, etwas abseits vom Rennstieg, steht ein Dreiherrenstein. Bei der nnächsten Weggabelung führt der geschotterte Weg leicht bergan an einer Schonung vorbei. Nach ca. 1,5 km sind wir am Rastplatz "Steinerner Tisch". Nun sind es noch 600 m bis zum Grillplatz an der ehemlaigen Antoniusherberge. Bei der nächsten Weggabelung schwenken wir rechts ein. Wie der Wanderwegweiser "Behringen 16 km" bezeugt, haben wir an dieser Stelle etwa die Hälfte der Strecke zurückgelegt. Wir erreichen die Kernzone des Nationalparks und passieren wenig später den Totenkopf. Nach etwa 1,5 km wird die Wüstung St. Katharinen-Ihlefeld erreicht. Nach 200 m treffen wir auf das Wahrzeichen des Hainichs, die Betteleiche. Der Rennstieg tangiert nun auch den Hainichlandweg, den Betteleichenweg und den Waagebalkenweg. Diese Wege führen uns auch zum etwas im Wald versteckten Ihlefelder Kreuz. Wenig später kommen wir zur Eisernen Hand, an der wir uns wieder vom Hainichlandweg trennen. Bei der nächsten Weggabelung halten wir uns rechts und wandern nunfür 1,2 km auf einem Plattenweg, der Schnepfenharth-Chaussee. Dabei ist ein Abstecher zum Hellmundstein möglich.Danach biegen wir in den Wanderweg Craulaer Kreuz ein. Am Wald rand gabeln sich die Wege, wobei ein Abstecher zum Craulaer Kreuz angeboten wird. Es liegt zwar nicht direkt auf dem Rennstieg, ein Abstecher ist dennoch lohenswert. Anschließend kehren wir auf den Rennstieg zurück und wandern bergab auf den Waldausgang zu. Weiter geht es auf einer Forststraße zwischen Waldrand und Feld zu einem weiteren astplatz, zur Turnerbank. Bei der nach 250 m olgenden Wegkreuzung halten wir uns links. Nach ca. 400 m gebalen sich erneut die Wege. Wir schwenken rechts einund wandern am Rand eines Jungwaldes entlang. Am Waldrand führt rechterhand ein schmaler Pfad durch den Jungwald, bevor wir wenig später in den "tiefen Wald" eintauchen. Nun sind es noch etwa 300 m zur nächsten Erhebung des Nationalparks Hainichs, dem Alten Berg, wo eine Schutzhütte zur Rast einlädt. Der Wag führt nun bergab, am ehemaligen Militärgelände "Kindel" vorüber. Wir erreichen eine Lichtung mit LKW-Wendeplatz und bleiben geradeaus (Schotterstraße). Nach weiteren 400 m lädt die Schtzhütte am Försterstein, auch Rennstiegstein genannt, zur Rast ein. Die Forststraße führt zum Baumeisterkreuz. Am Baumeisterkreuz geht es links bergab über die Renne und den Talweg. Dabei überqueren wir nach 200 m eine Forststraße. Am Waldrand angekommen, schwenken wir rechts in einen Schotterweg ein. Nach 300 m erreichen wir den Rastplatz Ortslepp´s Ruh, auch Dr. Wagner-Bank genannt. Am Ende der Streuobstwiese wandern wir bergab durch den Mischwald zum Rastplatz und Aussichtspunkt "Wartburgblick". Nun geht es für ca. 70 m links am Waldrand entlang. Dann können wir zwischen Sträuchern und Feld auf das schon sichtbare Behringen zugehen. Am Sportplatz, gegenüber dem Skulpturenpark mit seiner imposanten Weymouthskiefer, endet der Hainich-Rennstieg.

Der ca. 31 km lange Rennstieg auf dem Hainich ist ein traditioneller Höhen-und Kurierweg, der 1448 erstmals als Rynneweg Erwähnung fand. Aufgrund seiner vergleichsweise kurzen Distanz wird er auch als kleiner Bruder des Rennsteigs bezeichnet. Die Wanderung auf dem Rennstieg nennt man wie bei seinem großen Bruder eine Runst. Der Waldverein Mühlhausen 1882 e.V. begann im 19. Jahrhundert mit der Erkundung, Auszeichnung und Erwanderung dieses Weges bis Craula. 1928 kennzeichneten ihn die Wanderfreunde der Harthgemeinde mit dem weißen, unterstrichenen R und verlängerten den Weg bis Behringen. Im gleichen Jahr fand die erste durchgehende Rennstieg-Runst statt. Der 2. Weltkrieg und die weitere militärische Nutzung danach verhinderte die durchgängige Begehung. Seit 1993 ist der Rennstieg dank der Bemühungen einiger Mitglieder des Rennsteigvereins 1896 e.V. wieder allen Wanderfreunden zugänglich. Am 9. und 10. Oktober 1993 konnte nach 51 Jahren wieder die erste Runst durchgeführt werden.

Höhenprofil

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