Struth - Friedaquelle - Kloster Zella (2,5 km) - Schutzhütte und Aussichtspunkt "St. Florian" (6,1 km) - Lengenfeld unterm Stein, Viadukt (7,8 km) - Erlebnis-Draisine (8,7 km) - Hildebrandshausen (10,3 km) - Steinbruch bei Hildbrandshausen (11,1 km) - Katharinenberg (5,9 km) - Diedorf (18,4 km) - Bahneinschnitt - Heyerode, Alter Bahnhof (22,4 km)
Sie verlassen Struth über die Annaberger Straße. Bis zum Ortsausgangsschild folgen Sie dem Briefträgerweg. Durch ein wildromantisches Tal nehmen Sie den Abstieg zur Friedaquelle, wo es sich gut Rasten lässt. Von dieser Stelle aus können Sie bereits das Kloster Zella sehen. Idyllisch liegt das ehemalige Doppelkloster der Benediktiner (1130) in einem Waldtal. Seit 1948 wird es als evangelisches Seniorenwohnheim genutzt. Die Klosteranlage ist auch für Besucher geöffnet. Anschließend führt der Weg durch den Wald. Es werden mehrere Abstecher zum Aussichtspunkt auf dem Kälberberg angeboten, der jedoch bei der Wanderung nicht erreicht wird. Nach etwa 1 km mündet der Hainichlandweg in den Naturpark Leine-Werra. Der Rastplatz und Aussichtspunkt "St. Florian" bietet einen hervorragenden Ausblick auf Lengenfeld unterm Stein mit seinem Viadukt und sämtliche, den Ort umrahmenden, 400er Berge. Nun führt der Weg nach Lengenfeld unterm Stein. Der Weg ist gut markiert. Eine zusätzliche Orientierung bietet auch das Viadukt der einstigen Kanonenbahn. Um auf den Spuren der Kanonenbahn zu bleiben, wandern Sie durch die langgezogene Bahnhofstraße an der katholischen Kirche "St. Mariä Geburt" vorüber zum ehemaligen Bahnhof Lengenfeld unterm Stein, wo sich auch die Haltestation der Erlebnis-Draisine befindet. Etwa 100 m hinter dem Ortausgangsschild Richtung Hildebrandshausen führt ein Weg über Wiesen zu einem weiteren Rastplatz. Von hier schweift der Blick über den Hülfensberg, Geismar und den Rollsberg nach Lengenfeld unterm Stein mit seinem Schloss Bischofstein. Anschließend erreichen Sie Hildebrandshausen. Ein kleines Örtchen im südlichen Eichsfeld an der thüringisch-hessischen Grenze. In der Hauptstraße erfolgt die Trennung vom Naturpark Leine-Werra. Ab hier folgen Sie mit dem Werra-Burgen-Stieg (Markierung: X5) einem weiteren überregionalen Wanderweg. Über einen Wirtschaftsweg verlassen Sie den kleinen Ort und passieren das geschützte Naturdenkmal "Steinbruch bei Hildebrandshausen". An der nächsten Weggabelung folgen Sie dem Kolonnenweg. Den Kolonnenweg sollten Sie nach ca. 700 m links abbiegend verlassen, da Sie sonst zu früh an die B 249 kommen und für etwa 500 m dieser stark frequentierten, zudem bergan führenden Straße ausgesetzt sind. Nach Verlassen des Kolonnenweges kommen Sie über einen holprigen, durch Hecken verlaufenden Wirtschaftsweg zur B 249. Nach Querung der Straße erreichen Sie nahe dem Rasthaus "Grenzblick" einen Feldweg nach Katharinenberg. Nach Besichtigung der gothischen Kirchenruine verlassen Sie den kleinen Ort über die Zollgasse und gehen auf das bereits sichtbare Diedorf zu. In Diedorf wird der schmucke Dorfanger passiert. Über den Bahnhofsweg erreichen Sie den ehemaligen Bahnhof der "Vogteier Bimmelbahn", von dem noch einige Relikte zu sehen sind. Nach vorsichtigem Überqueren der Straße Diedorf - Heyerode erwartet Sie der geschützte Landschaftsbestandteil "Bahneinschnitt". Am Alten Bahnhof Heyerode endet die 3. Etappe des Hainichlandweges.