Welterbepfad im Nationalpark Hainich - Thüringer Urwaldpfade (9,5 km)

Schwierigkeit: Mittel ▲ 157 m ▼ 157 m ⏱ 4 h
🚩 Wanderparkplatz am Craulaer Kreuz — 🏁 Wanderparkplatz am Craulaer Kreuz

Der Welterbepfad ist ein mittelschwerer, 10 km langer Rundwanderweg. Dieser Pfad ist Bestandteil des WWF-Projektes Thüringer Urwaldpfade.

Dieser Text ist gekürzt.

Craulaer Kreuz - Otterbühl - Langes Tal - Gänserasen - Steinbruch - Sperbersgrund - Maßholder - AP Wartburgblick - Maßholder - Turnerbank - Craulaer Kreuz Vom Wanderparkplatz am Craulaer Kreuz laufen wir Richtung Wald. Direkt am Craulaer Kreuz finden wir eine Informationstafel, auf der der Weltnaturerbe-Wanderweg vorgestellt wird. Anschließend tauchen wir in den Wald ein. Der nun folgende Pfad charakterisiert einen reinen Buchenwald in seinen unterschiedlichsten Entwicklungsstadien. Eindrucksvolle Totholzstämme säumen den Weg. Nach ca. 30 Minuten Gehzeit erreichen wir das Wegekreuz und den Rastplatz am Otterbühl. Entsprechend der Wanderwegweiser schwenken wir links ein. Der uns nun begleitende, bergab führende Radweg Gelbe Route weist ein Gefälle von 10 % auf und führt durch das Lange Tal. Linkerhand sehen wir unter uns einen Schluchtwald, den wir aber bald aus nächster Nähe betrachten und durchwandern können. Bei der nach 500 m folgenden Weggabelung geht es rechts bergab, bis wir nach weiteren ca. 1,4 km den Gänserasen erreichen.  Nun verlassen wir den Radweg Gelbe Route und folgen linksabbiegend einem Waldweg, der durch den oben genannten Schluchtwald führt. Nach 600 m passieren wir einen Steinbruch, der sich ca. 20 m abseits vom Wanderweg befindet. Nachdem wir weitere 600 m zurückgelegt haben, lädt ein weiterer Rastplatz zum Entspannen ein. Anschließend schlängelt sich die Himmelsleiter treppauf durch den Sperbersgrund. Der naturbelassene Waldweg führt anschließend zur Wendeschleife Maßholder an der Craulaer Lehde hinauf. An dieser Stelle lässt es sich gut rasten und es wird ein Abstecher zum Aussichtspunkt Wartburgblick angeboten. Von dort kehren wir zum Maßholder zurück. Der Weg führt am Waldrand entlang. Dieser ist geprägt von Totholz- und Verjüngungsflächen. Bis zur nächsten Weggabelung passieren wir auch einen Fichtenbestand. Hinter einer Schranke zweigt der Weg links ab und wir erreichen wenig später die Turnerbank.  Nun stoßen wir auch wieder auf den Hainich-Rennstieg und auf den Hainichlandweg. Diese beiden Wege begleiten uns neben dem Weltnaturerbe-Pfad zu unserem Ausgangspunkt am Craulaer Kreuz. Nach dieser erlebnisreichen Wanderung lohnt sich ein Besuch in der HainichBaude direkt neben dem Wanderparkplatz.

Die Wanderung führt auf dem Weltnaturerbe-Pfad entlang. Markiert ist dieser Rundweg mit der UNESCO-Raute. Seinem Namen verdankt der Pfad der Tatsache, dass der Nationalpark Hainich im Jahre 2011 gemeinsam mit vier weiteren Buchenwäldern in Nord- und Mitteldeutschland zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt wurde. Die Fläche im Weltnaturerbegebiet umfasst immerhin 1.573 ha. Geprägt sind diese zentralen Bereiche des Nationalparks mit besonders naturnahen Altbuchenwäldern. Nachdem die einstigen Truppenübungsplätze aufgegeben und beräumt wurden, hat sich die Natur rund um die alten Buchen weitestgehend frei von menschlichen Einflüssen entwickelt.

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