Der Panoramaweg startet im 1215 erstmals urkundlich erwähnten Höhendorf Effelder. Der Blick auf dessen Kirche St. Alban, auch Eichsfelder Dom genannt, ist ein nahezu ständiger Begleiter auf der Wanderung. Das liegt an ihrer prominenten Lage auf 497 m.ü.NN, was sie zur höchstgelegenen Kirche des Eichsfeldes macht. Erbaut wurde St. Alban in nur zwei Jahren von den Bürgern Effelders unter der Leitung des Kirchenbau-Meisters Paschalis Gratze, die Einweihung war 1894.
Nach Osten gehend gelangt man über den Prozessionsweg des Dorfes und den Hohen Rain zum Rast- und Aussichtspunkt Domblick, an dem eine Sonnenliege zum verweilen einlädt. Von hier aus besteht die Möglichkeit, dem Naturparkweg Leine-Werra nach Küllstedt zu folgen.
Nach einem sanften Abstieg befindet man sich im Tal der Lutter. Das kleine Flüsschen wird unter anderem vom Neunbörner gespeißt, einem stark sprudelnden Quellsystem. Aufgrund der großen ökologischen Bedeutung der Quellbereiche wurde der gesamte Luttergrund in das Flora-Fauna-Habitat Ibenkuppe-Thomasbrücke-Östlicher Westerwald integriert.
Vorbei an der historischen Lutter- und der Klostermühle erreicht man dann ein weiteres Highlight der Tour: den Lutter-Wasserfall bei Großbartloff. Ca. 10 Meter stürzt sich die Lutter hier hinab und gestaltet durch ihr kalkreiches Wasser dabei mächtige Kalksinterstufen, eine Besonderheit des Eichsfeldes. Über eine Treppe gelangt man direkt zum Wasserfall und kann dort die märchenhafte Stimmung genießen.
Etwas später kreuzt man am ehemaligen Bahnhof Großbartloff die Trasse der früheren Kanonenbahn, über die heute der beliebte Kanonenbahn-Radweg und die Draisinenstrecke verläuft. Ab hier geht es nun etwas steiler bergauf. Ein Abstecher zum ausgeschilderten Aussichtspunkt Drei Bänke lohnt sich auf jeden Fall.
Oben auf dem Plateau gelangt man über einen schmalen Pfad zum Uhlenstein. Von dieser Muschelkalk-Felsstufe hat man einen fantastischen Fernblick bis hin zum Hohen Meißner. Eine Rastmöglichkeit lädt zum verweilen und genießen ein.
Den Eichsfelder Dom im Blick wandert man wieder zurück Richtung Effelder. Unterwegs passiert man noch die mächtige Dreifaltigkeitslinde, an der es ebenfalls Rastmöglichkeiten gibt.