Der im Jahr 2025 eröffnete Rundwanderweg lädt Wanderer dazu ein, das abwechslungsreiche Luttertal mit seinen Wäldern, Quellen, Wiesen und Aussichtspunkten zu erkunden. Das Tal und das im Jahr 1201 erstmals urkundlich erwähnte Dorf Lutter wurden vom gleichnamigen Flüsschen geprägt, das nahe dem Startpunkt auf der anderen Seite des Sportplatzes entspringt. Die bisher noch nie versiegte Schichtquelle trieb bereits im 17. Jahrhundert mehrere Mühlen an und versorgt noch heute einen Teil des Südeichsfeldes mit Trinkwasser. Eine andere bekannte Quelle entlang des Weges ist der Fürstenhagener Born (regional auch Häner Born genannt). Er war noch bis 1907 die Hauptwasserversorgung des Dorfes Fürstenhagen und stellt gleichzeitig ein wertvolles Biotop dar.
Am Rande des Fauna-Flora-Habitats Lengenberg-Knappberg-Katzenstein, in dem es große Eibenvorkommen gibt, befinden sich das Lengenbergkreuz und eine Schutzhütte. Hier lohnt sich eine Rast, nicht zuletzt wegen der herrlichen Aussicht ins Tal.
Der TOP-Wanderweg verläuft teilweise parallel zum Naturparkweg Leine-Werra. Über diesen Weg gelangt man auch nach Fürstenhagen, wo die Verwaltung des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal ihren Sitz hat. Der rund einen Kilometer lange Abstecher dorthin lohnt sich, wenn man das große Erlebnisgelände und die Ausstellung im Wasserturm des ehemaligen Bahnhofs erkunden möchte. Auch Einkehrmöglichkeiten gibt es hier.