Hainich-Haus, Kammerforst - Vorwerk Oppershausen (0,8 km) - Steingraben (1,8 km) - Kirschlehde (3,4 km) - Lehdeborn (3,9 km) - Langulaer Tal/Taternkreuz (4,3 km) - Lindenrondell (7,2 km) - Rehbeinsruh (8,1 km)- Schullandheim "Waldschlösschen" (9,3 km) - Ziegenfraß-Bank (10,3 km) - Weißes Haus (11,8 km) - Wendelhütte - Gerberbank (13,5 km) - Haferecke (14,3 km) - Schäfersbrunnen (16,1 km) - Eigenrieden (17,1 km) - Eigenrieder Warte/Mühlhäuser Landgraben - Dörnaer Wald - Struth (20 km)
Vom Hainich-Haus in Kammerforst führt ein schmaler Pfad aus dem Wald heraus, am Wald entlang Richtung Langula. Sie passieren das Vorwerk Oppershausen mit seinen Streuobstwiesen. Am Steingraben lohnt sich ein Abstecher zum ca. 300 m entfernten Rondell (südwestlich von Langula). Dabei handelt es sich um die 22 x 27 m große Stelle einer hochmittelalterlichen Herrenburg. Rings um den Rastplatz mit steinernem Tisch sind noch heute Spuren der einstigen Wallgräben aus dem 15. und 16. Jahrhundert zu sehen. Nachdem Sie die stark befahrene Straße Langula - Nazza (L 1016) gequert haben, wandern Sie parallel zu dieser Richtung Nazza. Wenig später lädt ein Rastplatz an der Kirschlehde zum Verschnaufen ein. Durch den schattigen Mischwald gelangen Sie zum Lehdeborn. Der Lehdeborn sprudelt am Hang, in Stein gefasst unter einer dicken Linde hervor. Über die Treppen nehmen Sie den Abstieg in das idyllische Langualer Tal vor und folgen dem Wanderwegweiser zum etwas versteckten Taternkreuz. Dieser Abstieg erfordert Schwindelfreiheit und Trittsicherheit! Der Hainichlandweg wird nun vom Hauptwanderweg Eisenach-Wernigerode flankiert (Markierung: blaues Andreaskreuz). Nach einigem Auf und Ab erreichen Sie das Lindenrondell, wo es sich ebenfalls gut rasten lässt. Eine weitere Gelegenheit zur Rast bietet sich nach Querung der Straße Obderdorla - Heyerode am Rehbeinsruh. Nachdem Sie ein ehemaliges Wildgehege umwandert haben, nimmt Sie der Mischwald auf und Sie erreichen mit dem Waldschlösschen eine weitere interessante Station. Am Schafweg lädt die Ziegenfraß-Bank zur Rast ein. Nachdem Sie eine Forststraße überquert haben, erreichen Sie das Weiße Haus im Mühlhäuser Stadtwald. Über den Promenadenweg geht es zu einem weiteren Rastplatz am Diedorfer Stieg. Nach ca. 250 m verlassen Sie diesen historischen Pfad bereits wieder. Auf dem Weg zur Wendelhütte gibt eine weitere Tafel über das Schicksal der Zwangsarbeiterinnen während der Nazidiktatur Auskunft. Vorbei an der Gerberbank und der Haferecke wandern Sie parallel der B 249 in Richtung Eigenrieden. Eigenrieden erreichen Sie im Unterdorf und verlassen es über das Oberdorf. Am Wanderparkplatz der Eigenrieder Warte betreten Sie den Mühlhäuser Landgraben. Um den Weg fortzusetzen, müssen Sie die stark befahrene B 249 überqueren. Im Dörnaer Wald verlassen Sie diesen historischen Lehrpfad wieder. Sie treten aus dem Wald heraus und wandern auf das schon lange sichtbare Etappenziel Struth zu.