Neuer Rast- und Infopunkt am Unstrut-Leine Radweg
Gemeinschaftsprojekt der Waldgenossenschaft „Waldinteressenten Heuthen“ und der Naturparkverwaltung Eichsfeld-Hainich-Werratal lädt zum Verweilen und Informieren ein.
Totholz und Naturpark-Vielfalt im Fokus
Radfahrende und Spaziergänger auf dem Radweg zwischen der Unstrutquelle in Kefferhausen und Geisleden können sich ab sofort über eine neue Attraktion in Heuthen freuen: Eine frisch installierte Infostelle direkt an der Wasserscheide Elbe – Weser lädt zum Verweilen ein und vermittelt Wissenswertes über die Bedeutung von Totholz sowie die Vielfalt der regionalen Natur.
Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit zwischen der Waldgenossenschaft „Waldinteressenten Heuthen“ und der Naturparkverwaltung Eichsfeld-Hainich-Werratal.
Der Kreislauf des Lebens und drei einzigartige Landschaftsräume
Die neue Infostelle kombiniert zwei Schwerpunkte:
Faszination Totholz: Eine thematische Tafel veranschaulicht eindrucksvoll den natürlichen Kreislauf des Waldes. Sie erklärt, warum abgestorbene Bäume und morsche Äste keineswegs nutzlos sind, sondern als „Hotspot der Biodiversität“ Lebensraum und Nahrung für unzählige Pilze, Insekten, Vögel und Pflanzen bieten. Gleich nebenan zeigt eine mächtige Buche, die vor zwei Jahren bei der Verkehrssicherung gefällt wurde, das Thema Totholz in der Praxis.
Überblick über den Naturpark: Eine allgemeine Übersichtstafel informiert über den Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal. Sie gibt Ausflüglern einen anschaulichen Einblick in die drei prägenden Landschaftsräume des Naturparks – das Eichsfeld, den Hainich und das Werratal – und lädt zur weiteren Erkundung der Region ein.
Starke Partnerschaft für Naturschutz und Umweltbildung
Zur offiziellen Übergabe am 27. August trafen sich die Projektpartner vor Ort am Radweg.
Seitens der Waldgenossenschaft „Waldinteressenten Heuthen“ begleiteten Katharina Hey und Stephan Kruse die Einweihung. Sie betonten die Bedeutung der Aufklärungsarbeit direkt im Wald. Denn ein aufgeräumter Wald ist nicht automatisch ein gesunder Wald – Totholz ist voller Leben. Die Zusammenarbeit mit dem Naturpark hat es nun dankenswerterweise ermöglicht, diesen Standort attraktiv und lehrreich aufzuwerten.
Uwe Müller, Vertreter des Naturparks für die Bereiche Tourismus und Kommunikation, hob den Mehrwert für die Region hervor: „Der Radweg ist eine wichtige Verbindung für den regionalen Radtourismus und die Naherholung. Mit dem neuen Infopunkt haben wir eine ideale Kombination aus Umweltbildung und Werbung für die schöne Landschaft im Naturpark geschaffen“.
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