Rennstieg im Hainich Streckenweg (31,59km)

Der ca. 31 km lange Rennstieg im Hainich ist ein traditioneller Höhen- und Kurierweg, welcher erstmals 1448 erwähnt wurde. 8,5 km führen durch den urwaldartigen Nationalpark.
Betteleiche im Nationalpark Hainich
Strecke:
31,59km
Dauer:
8 Std. 0 Min.
Schwierigkeit:
mittel
Aufstieg:
187m
Abstieg:
379m
Höhenprofil
Start:
Wanderparkplatz Eigenrieden
Ziel:
Behringen
Wegmarke:
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Rennstieg im Hainich

Der 31,3 km lange Rennstieg auf dem Hainich ist ein traditioneller Höhen-und Kurierweg, der 1448 erstmals als "Rynneweg" Erwähnung fand. Aufgrund seiner vergleichsweise kurzen Distanz wird er auch als "kleiner Bruder" des Rennsteigs bezeichnet. Die Wanderung auf dem Rennstieg nennt man wie bei seinem "großen Bruder" eine Runst. Der Waldverein Mühlhausen 1882 e.V. begann im 19. Jahrhundert mit der Erkundung, Auszeichnung und Erwanderung dieses Weges bis Craula. 1928 kennzeichneten ihn die Wanderfreunde der "Harthgemeinde" mit dem weißen, unterstrichenen R und verlängerten den Weg bis Behringen. Im gleichen Jahr fand die erste durchgehende "Rennstieg-Runst" statt. Der 2. Weltkrieg und die weitere militärische Nutzung danach verhinderte die durchgängige Begehung. Seit 1993 ist der Rennstieg dank der Bemühungen einiger Mitglieder des Rennsteigvereins 1896 e.V. wieder allen Wanderfreunden zugänglich. Am 9. und 10. Oktober 1993 konnte nach 51 Jahren wieder die erste Runst durchgeführt werden.

Wegbeschreibung

Eigenrieden - Mühlhäuser Landgraben - Güldenes Holz (1,2 km) - Himmelsleiter (2 km) - Großer Senkig (3 km) - Deutsche Mauer - Heyerode, Grenzhaus/Alter Bf. (5 km) - Ritzhäuser Ladestelle (7,3 km) - Jakob-Hartung-Gedenkstein - Dornschildchen (8,4 km) - Mareilebank - Trockenschildchen (9,2 km) - Struppeiche (9,8 km) - Meta´s Ruh (11,4 km) - Dreiherrenstein - Steinerner Tisch (12,8 km) - ehemalige Antoniusherberge (13,4 km) - Totenkopf (14,8 km) - St. Katharinen-Ihlefeld (16,1 km) - Betteleiche (16,3 km) - Eiserne Hand (17,3 km) - Hellmundstein - Otterbühl 819 km) - Craulaer Kreuz (20,7 km) - Turnerbank (21, 5 km) - Alter Berg (24 km) - Kindel - Försterstein - Bunte Linde - Baumeisterkreuz (26,4 km) - Ortsleppsruh/Wagner Bank (28 km) - Wartburgblick - Behringen, Schlosspark (30,3 km) - Behringen, Ort (31 km) Der Rennstieg beginnt in Eigenrieden am Wanderparkplatz neben der B249. Bis zum Hohenrode befinden wir uns zugleich noch auf dem Mühlhäuser Landgraben. So ghet es zunächst bis zur Himmelsleiter, die wir überqueren, bergan. Südlich der Himmelsleiter, im Hohenrode endet bzw. beginnt der Mühlhäser Landgraben. Hinter der Himmelleister geht es bergab. Wir überqueren nach und nach den Diedorfer Stieg und die Lange Bahn. Beim Großen Senkig, wo es sich rasten lässt, wird der Weg schmaler. Kurz vor dem Grenzhaus können wir einen Abstecher zur Deutschen Mauer unternehmen, von der der Blick zum Heldrastein reicht. Wenig später erreichen wir den Alten Bahnhof und das Grenzhaus oberhalb von Heyerode. Nun überqueren wir die Straße Oberdorla-Heyerodeund wandern entsprechend der Wanderwegweiser geradeaus durch den Buchenwald. Nach 1,7 km kreuzen sich an einem Rastplatz die Wege. Dabei wird ein Abstecher zum Sommerstein angeboten. Wir halten uns geradeaus, um bei der nächsten Weggabelung nach 600 m rechts in eine Forststraße einzubiegen. Nun befinden wir unsan der Ritzhäuser Ladestelle. Bei

Karte


Hinweis: Für die Darstellung der Wege und touristischen Anbieter nutzen wir die Thüringer Tourismusdatenbank ThüCAT.

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