Premiumweg P5 Plesse Rundweg (9,16km)

9 Kilometer Rundtour über die Plesse nahe Wanfried im Geo-Naturpark Frau-Holle-Land.

Strecke:
9,16km
Dauer:
3 Std. 30 Min.
Schwierigkeit:
mittel
Aufstieg:
329m
Abstieg:
329m
Höhenprofil
Start:
Wanderparkplatz in 37281 Wanfried
Ziel:
Wanderparkplatz in 37281 Wanfried
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Premiumweg P5 Plesse

Der Premiumweg P5 Plesse führt als Rundwanderweg mit 9 km u. a. durch das 190 ha große Naturschutzgebiet Plesse-Konstein und glänzt mit den Höhepunkten Wasserfall im Elfengrund (entstanden durch Kalktuffbildung), Plesseturm und Plessefelsen (entstanden durch Felsstürze 1640 und 1755) sowie einem Abstecher zum Grünen Band. Genießen Sie die Ruhe am Wasserfall Elfengrund und nehmen Sie sich Zeit, vielleicht entdecken Sie eine Wasseramsel.

Wegbeschreibung

Vorbei an Flachlandmähwiesen, die teils von Schafen beweidet werden, führt der Weg von Wanfried zunächst zum Wasserfall Elfengrund. Dieser ergießt sich über Kalktuff und wächst durch biochemische Prozesse immer weiter in die Höhe. Der Weg führt durch artenreiche Kalk-Buchenwälder. Ab und zu ist eine Eibe zu entdecken. Der Wald am Premiumweg ist seit 2023 als Naturwald ausgewiesen und aus der Bewirtschaftung genommen, er soll sich zu einem Urwald entwickeln und der Artenvielfalt dienen. Im weiteren Verlauf führt der Weg direkt an und durch das Nationale Naturmonument Grünes Band Hessen. An der 1640 und 1755 durch Bergstürze entstandenen Steilwand des Plessefelsens brütet der Wanderfalke und auch der seltene Uhu ist hier zu Hause. Oben auf diesem Muschelkalkplateau und an seinen Fels- und Schutthängen haben sich seltene Pflanzen wie die Kalkaster, Orchideen, Enziane und die Türkenbundlilie angesiedelt. Der Aussichtspunkt am Plesseturm erlaubt einen grandiosen Blick über das Werratal. Der Plesseturm wird ab 3.10.2023 wieder geöffnet sein. Zurück geht es durch Wiesen und Wälder und vorbei an Streuobstwiesen. Das FFH-Gebiet „Plesse-Konstein-Karnberg“, durch das der P5 teilweise führt, ist Teil des Biotopverbundes Grünes Band und des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000.

Sehr sehenswert ist auch die Fachwerkaltstadt Wanfried, die augenscheinlich vor allem in der Renaissancezeit ihre Blüte erlebte, als Wanfried Hafen vor allem für die Reichsstadt Mühlhausen war.

In den Räumen des nahegelegenen Kalkhofs, - man kann ihn vom Weg aus im Tal liegen sehen -, wurde im September 1945 das Wanfrieder Abkommen zwischen Amerikanern und Sowjets geschlossen und durch gemeinsames Anstoßen mit alkoholischen Getränken besiegelt. Landläufig nennt man die so entstandene veränderte Grenzführung „Whisky-Vodka-Linie“. Damit sich die Eisenbahnlinie komplett auf amerikanischem Territorium befand, wechselten mehrere Dörfer die Zugehörigkeit zu sowjetischer und US-amerikanischer Besatzungszone.

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