Ausgangspunkt
Der Erlebnispfad Wilde Weide startet am Wanderparkplatz Kindel. Er führt vorbei an den großen Informationstafeln durch das Eingangstor Wilde Weide Kindel. Zur Linken erstreckt sich die Weide der Pferde und Rinder und zur Rechten die der Schafe und Ziegen. Nach nur wenigen Schritten bietet sich die erste Möglichkeit für eine kurze Pause auf einer Bank. Kinder erklettern derweil die Strauchwildnis. Weiter geht es Richtung Aussichtsturm. Auf etwa halber Strecke lädt die Ruhestation Rind zum Verweilen und gleichzeitig zum Knobeln ein. Eine Hinweistafel beschreibt die Möglichkeit, mittels Schrittmaß die Entfernung bis zum Aussichtsturm zu berechnen. Schritte zählend geht es nun weiter zum Aussichtsturm.
Aussichtturm Wilde Weide
Das Areal bietet sich mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten – für sehr sonnige oder regnerische Tage auch geschützt - für ein Picknick an. Groß und Klein haben Spaß auf dem 9,6 m hohen Aussichtsturm. Bis zur Terrasse ist der Ausstieg leicht, bis in die Spitze ist ein klein wenig Gelenkigkeit erforderlich. Ob von der Terrasse oder in der Spitze des Turmes, man genießt einen wunderschönen Blick nach Norden zu den Buchenwäldern des Nationalparks, nach Westen über die Weide der Schafe und Ziegen hin zum Thüringer Wald und der Wartburg und nach Osten über die Weide der Rinder und Pferde. Mit etwas Glück und einem Fernglas lassen sich unsere Weidetiere erspähen.
Weide der Schafe und Ziegen
Wenn der Weitblick ausgiebig genossen wurde, geht es weiter durch die Besucherschleuse auf die Weide der Schafe und Ziegen. Die Tür lässt sich nach Umklappen der Sperre ganz einfach öffnen. Auch wenn die Herde der Weidetiere nicht zu sehen ist, deren Hinterlassenschaften und Trittsiegel sind es auf jeden Fall. Nach weniger Metern zeigt der Wegweiser nach links und auch hier erwartet uns mit der Ruhestation Ziege eine Sitz- und Verschnaufmöglichkeit. Weiter bergab und entlang im Frühling weißblühenden Sträuchern erreichen wir das Weidetor zum Verlassen der Weide.
Infopavillon
Nachdem wir die Weide wieder verlassen habe, führt uns der Weg durch einen Erlenbruchwald, in dem vom Herbst bis Frühling das Wasser steht und unter einer Brücke entlangplätschert. Nicht weit, und mit der Ruhestation Metamorphose ist die letzte Sitzmöglichkeit des Weges erreicht. Hier befindet sich auch der Infopavillon, der Wissbegierigen alle Fragen speziell zu den Weideprojekten im Nationalpark, den Weidetieren auf den Flächen, zum NATUR 2000 – Netzwerk und der spannenden Geschichte des südlichen Nationalparks beantwortet. Allgemeine Informationen zum Nationalpark und Neuigkeiten gibt es ebenfalls zu lesen.
Der Weg führt nun weiter nach links zurück zum Wanderparkplatz.