Hünenteich

Vor 250 Millionen Jahren war ganz Mitteleuropa von der Tethys bedeckt. Bis heute kann man die ehemaligen Bewohner dieses Urmeeres als Fossilien des Muschelkalks im Hainich finden. In Kalkstein eindringendes Regenwasser löst den Kalk heraus und lässt Klüfte im Untergrund entstehen. Stürzt solch ein Hohlraum ein, entsteht an der Oberfläche eine Senke, ein Erdfall. In Karstgebieten wie dem Hainich herrscht Wassermangel, da das Oberflächenwasser schnell im Boden versickert. So hielt auch Wassermangel die Menschen früher davon ab, dauerhaft im Hainich zu siedeln. Geologische und kulturelle Aspekte haben dazu beigetragen, dass der Hainich heute ein großes, unzerschnittenes Waldgebiet ist – ein UNESCO-Welterbe.
Dieser Text ist gekürzt.

Adresse: Bei der Marktkirche 9, 99947 Nationalpark Hainich

Web: https://www.nationalpark-hainich.de

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