Grenzhaus Heyerode Heyerode

Es befindet sich etwa 600 m östlich der Ortslage von Heyerode an der heutigen Landesstraße 2104, die im Mittelalter als „Heerweg“ bezeichnete wurde und als Verbindungsstraße zum Werratal bedeutsam war.

Adresse
99988 Heyerode
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Es befindet sich etwa 600 m östlich der Ortslage von Heyerode an der heutigen Landesstraße 2104, die im Mittelalter als „Heerweg“ bezeichnete wurde und als Verbindungsstraße zum Werratal bedeutsam war. Das Grenzhaus war ein westlicher Grenzpunkt und Zolleinnahmestelle der Vogtei Dorla mit dem Gebiet des unter mainzischer Herrschaft befindlichen Eichsfeld. Der zunächst als Torturm errichtet Straßendurchlass war nach dem Dreißigjährigen Krieg eine Ruine und wurde unter Verwendung des massiven Turmgeschosses als Fachwerkhaus erneuert. Am restaurierten Gebäude erkennt man heute neben dem aufgemalten Mainzer Wappen die Angabe der Jahreszahl 1650. Das Grenzhaus diente nun als eines der etwa zehn überlieferten Forsthäuser im Hainich. Die 1911 eröffnete Bahnstrecke Mühlhausen–Treffurt nutzte das beim Grenzhaus Heyerode günstige Terrain zur Querung des Gebirges. In Sichtweite des Grenzhauses wurden der Bahnhof Heyerode und weitere Gebäude erbaut. Durch Heimatschriftsteller und Berichte in den Tageszeitungen wurden Ausflügler auf das kuriose Gebäude aufmerksam gemacht, es entging so einem drohenden Abriss und wurde als Baudenkmal ausgewiesen. In der DDR-Zeit wurde das Haus zunächst noch vom Forst genutzt und 1990 an einen Maler verkauft, es befindet sich heute in Privatbesitz.

Karte


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