| von Uwe Müller / Naturpark

Hohe Wanderqualität bestätigt

v.l.n.r. Markus Horn Rad- und Wanderwegebeauftragter des Landkreis Eichsfeld, Uwe Müller, Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal und Uwe Wedekind von der Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg

Uwe Müller

Öffentlichkeitsarbeit und Tourismus


Tel.: 0361 57 3915 646

uwe.mueller@nnl.thueringen.de

Düsseldorf/Hohengandern. Im Rahmen der Wander- und Trekkingmesse TourNatur wurden vom 06. bis 08. September die frisch zertifizierten Qualitätswege Wanderbares Deutschland ausgezeichnet. Im letzten Jahr ging die begehrte Urkunde gleich drei Mal an Eichsfelder Wanderwege: Der Naturparkweg Leine-Werra wurde zum dritten Mal prämiert und die TOP-Wanderwege Erlebnis Iberg und Warteberg – Mittelpunkt Deutschland bekamen ihre erste Auszeichnung als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland.

„In diesem Jahr konnten wir uns über die Ehrung des TOP-Wanderweges Hanstein-Teufelskanzel freuen. Er ist der vierte zertifizierte TOP-Wanderweg im Naturpark“, freut sich Uwe Müller von der Naturparkverwaltung über die Auszeichnung. Die Unterlagen für die Zertifizierung wurden von Markus Horn, Rad- und Wanderwegebeauftragte des Landkreis Eichsfeld, Helmut Heiland vom Heimat- und Verkehrsverband Eichsfeld Touristik e.V. und von Stefan Sander und Uwe Müller vom Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal erstellt und beim Deutschen Wanderverband in Kassel eingereicht. Der neue TOP-Weg verläuft durch die Gemarkungen der Gemeinden Bornhagen, Gerbershausen und Lindewerra. Die Gemeinden haben die Maßnahme begleitet und die Finanzierung unterstützt.

Der TOP-Wanderweg Hanstein-Teufelskanzel, mit einer Länge von 8,2 Kilometern, erschließt er eine der schönsten Wanderregionen im Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal. Am Alten Wirtshaus „Klausenhof“ in Bornhagen beginnt der Rundweg. Man umläuft die Burg Hanstein, eine der größten und besterhaltensten Burgruinen Mitteldeutschlands auf einem naturbelassenen Wiesenweg. Im weiteren Verlauf stößt man auf den Kolonnenweg, dem ehemaligen Dienstweg der Grenztruppen. Ein romantischer Teich mit Blick auf die Burg und Kirche von Rimbach lädt zu einer Rast ein. Entlang des Grünen Bandes geht es zum Lindewerrablick, von dem man einen schönen Fernblick ins Werratal genießen kann. Etwas Kondition ist für den Aufstieg zur 509 Meter hohen Junkerkuppe erforderlich. Auf schmalem Pfad mit wunderschönen Ausblicken geht es auf das Sandsteinplateu zur bekannten Teufelskanzel, einem Aussichtspunkt mit Berghütte. Von hier können die Blicke bei regionaltypsichen Köstlichkeiten in die Ferne schweifen. Auf dem Pfad geht es dann zurück zur Burg Hanstein mit einem Ausblick in Richtung Rusteberg. Zum Ende der Wandertour wird man mit dem Zweiburgenblick belohnt.

Hintergrund „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ 

Das Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ legt deutschlandweite Standards für Wanderwege fest. Dadurch wird langfristig die Wanderwegeinfrastruktur in den Regionen verbessert und die Wanderdestinationen können das Qualitätszeichen als Wettbewerbsvorteil in der Vermarktung des wandertouristischen Angebots nutzen. Der Qualitätsweg stellt an sich den Anspruch, das Gleichgewicht zwischen Ökonomie, Ökologie und den sozialen Belangen der Gesellschaft im Sinne einer nachhaltigen Tourismusentwicklung im Grundsatz zu verankern. Quelle: Deutscher Wanderverband Kassel

 

Rückfragen:
Uwe Müller, Naturparkverwaltung, Tel. 0361 / 57391 5646
Uwe Wedekind, VG Hanstein-Rusteberg, Tel. 036081 / 622 28


Zurück