
Auf der nordöstlichen Talseite liegt der Steinbruch, dessen nordwestliche Grubenwand zur Unterschutzstellung als geologisches Naturdenkmal vorgeschlagen ist. Es handelt sich um einen tektonisch interessanten Aufschluss innerhalb der Eichenberg - Saalfelder Störungszone. Die hier aufgeschlossenen Schichten gehören dem Unteren Muschelkalk an. Die Schichten sind von einer flachwelligen Lagerung im linken Abschnitt abgesehen, generell nach rechts (nordost) geneigt. Inmitten der Grubenwand erkennt man eine flach nach Südwest (links) geneigte Abschiebung, an der die obere Scholle um ca. 10 m nach links unten verschoben ist. Sie wird durch eine später aufgerissene steile Verwerfung versetzt und ist links der steilen Verwerfung herausgehoben nochmals sichtbar. Im linken Abschnitt der Grubenwand sind weitere kleinere Störungen zu beobachten.
Wegebeschreibung: Die weitere Route führt teilweise innerhalb der Störungszone, streckenweise den Grabenrand überquerend, über Mackenrode und Rüstungen, dann entweder über Sickerode ins Rosoppetal unterhalb Ershausen, oder über Lehna und Misserode in ein Trockentälchen, das von Misserode abwärts ins Rosoppetal führt.