Punkt 11: Die ehemalige Saline Wilhelmsglücksbrunn

Das Brunnenhaus am Standort der ehemaligen Solequelle
Das Brunnenhaus am Standort der ehemaligen Solequelle
 

Beim Zwischenstopp hat man von der Werrabrücke einen eindrucksvollen Blick zu dem canonartigen Durchbruch der Werra zwischen den Ebenauer Klippen (links) und Brückenberg (rechts) aus Gesteinen des Unteren Muschelkalks.

Von der Saline Wilhelmsglücksbrunn blieben nur Gebäudereste übrig, die heute eine diakonische Einrichtung beherbergen. Im 18. Jahrhundert arbeiteten hier zahlreiche Gradierwerke. Zur Salzgewinnung wurde das solehaltige Wasser über große Holzgatter mit Schlehenreisig verdampft.

Der Wiesenpfad, auf einem alten Damm, führt in Westrichtung zum Standort einer ehemaligen Solequelle mit neu errichtetem Brunnenhaus und Erläuterungstafeln zur Geschichte der Solegewinnung. (Beginn im 15. Jahrhundert zur Salzgewinnung, spätere Nutzung bis Anfang des 20.Jahrhundert zu Heilzwecken.)

Wegebeschreibung: Von Ebenau fährt man zurück nach Creuzburg, dort auf der B 7 Richtung Eisenach. Sofort nach Werraquerung biegt man links ein und erreicht nach ca.100 m die Liboriuskapelle und die historische Werrabrücke (Zwischenstopp). Dann gelangt man auf der B7 nach ca. 500 m zu einer westlichen Abzweigung mit der 1,5 km langen Zufahrt nach Wilhelmsglücksbrunn.