Im Hainichland haben Sie die Möglichkeit auf vielen Radwegen die Vielfalt der Natur zu erleben. Hierzu stehen Ihnen verschiedene Radrouten zur Verfügung:
Die Gelbe Route führt von Creuzburg nach Bad Langensalza direkt durch den Nationalpark Hainich. Sie ist eine für Radfahrer gut geeignete Strecke, da sie fast vollständig einen gut befestigten Untergrund hat und meist über wenig befahrene Nebenstraßen und Landwirtschaftswege führt. Die Route steigt auf etwa der Hälfte der Strecke teils mäßig, teils aber auch sehr steil an. Sie besitzt daher einen mittleren bis höheren Schwierigkeitsgrad.
Die Blaue Route ist eine alternative, kürzere Variante hin zum Werratalradweg zwischen den Städten Creuzburg und Treffurt. Da sie sich nicht im Flusstal, sondern direkt über die Berge erstreckt, ist sie vor allem für trainierte Radfahrer und Mountainbiker geeignet. Sie weist steile Anstiege und Abfahrten mit teilweise sehr groben Schotter im Untergrund auf. Die Stadt Creuzburg an der Werra bildet einen Ausgangspunkt für die Tour. Die historische, 7-bogige Werrabrücke mit der Liboriuskapelle und ihren Fresken (erbaut 1223) bildet hier den Beginn der Blauen Route. Dort ist sie mit der Gelben Route und dem Werratal-Radweg verbunden.
Die Rote Route verbindet die Stadt Mühlhausen mit dem Nationalpark Hainich. Sowohl Fahrzeit als auch Schwierigkeitsgrad der Strecke sind abhängig von der Richtung, in der man die Route abfährt. Aus Richtung Mühlhausen kommend, hat man einen mäßigen bis steileren Anstieg auf der gesamten Strecke. Hier ist der Schwierigkeitsgrad mittel bis hoch. Fährt man hingegen vom Nationalpark in Richtung Mühlhausen, fällt die Strecke leicht ab. Der Schwierigkeitsgrad ist dementsprechend niedrig. Es ist für trainierte Radfahrer möglich, innerhalb eines Tages von Mühlhausen in den Nationalpark und wieder zurück zu gelangen.
