
Der eindrucksvolle Aufschluss in der Dolomitmergelkeuper-Folge liegt am Rande des Creuzburger Grabens. Sichtbar sind ca. 20 m grau-lila bis rotbraune Gesteine, die kleinstückig zerfallen und von festeren, hellen, grünlich-grauen Zwischenlagen (Steinmergel) durchsetzt sind. Gut erkennbar sind mehrere Verwerfungen mit Sprunghöhen bis 1,5 m, die als "Abschiebungen" bezeichnet werden und in Verbindung mit dem Einfallen der Schichten nach Südwesten eine sogenannte Schollentreppe bilden. Bis vor wenigen Jahren gab es auf diesem "Steinmergel-Keuper-Boden" nur eine geringe Vegetation; deshalb wurde die Bezeichnung "Badlands" (schlechtes Land) von vergleichbaren Gebieten im amerikanischen Mittelwesten übernommen.
Wegebeschreibung: Man fährt auf gleicher Strecke wie bei der Anfahrt zum Punkt 12 wieder zurück und auf der B 7 bis kurz vor Creuzburg. Vor der Werrabrücke beginnt eine Nebenstraße in östlicher Richtung nach Ütteroda. (Nutzung dieser Straße für Exkursionszwecke zulässig) Am südlichen Rand von Ütteroda führt ein ausgebauter Feldweg nach Madelungen. Nach ca. 800m ist rechts eine buntfarbige Felswand mit Erläuterungstafel zu sehen (hier parken).