Punkt 1: Geländeüberblick bei Rimbach

 
Der Bergrücken am Standort wird von Schichten des Muschelkalks aufgebaut, der Nordosthang zeigt ein Strukturrelief. Bei der Informationstafel hat man einen Geländeüberblick nach Nordost über das flache Gebiet hinter Bornhagen, das von relativ weichen Schichten des Keupers eingenommen wird. Der langgestreckte bewaldete Heuberg dahinter, ein Muschelkalkhärtling, begrenzt bereits den Leinetalgraben, rechts bildet der Wellberg den "Eckpfeiler" zwischen Leinetalgraben und Eichenberg - Saalfelder Störungszone.

Nicht weit vom Standort steigt beim Dorf Rimbach das Gelände zum Burgberg der Ruine Hanstein an. Die anstehenden Felsen des Burgberges, wie auch das Baumaterial der Burg, bestehen aus rotem Sandstein der Solling-Folge des Buntsandsteins. Das anstehende Gestein zeigt häufig die typische "Kreuzschichtung", eine nach verschiedenen Seiten geneigte Schrägschichtung. Sie entstand unter wechselnden Strömungsverhältnissen des Wassers bei der Ablagerung.

Zwischen dem Muschelkalk im Vordergrund und dem Sollingsandstein des Hansteins liegt etwa im Bereich der Straße eine Verwerfung.

Wegebeschreibung: Die "Geologische Route" beginnt im nordwestlichsten Zipfel Thüringens. Im Gebiet Eichenberg - Hohengandern - Gerbershausen treffen am "Eichenberger Grabenknoten" drei große Bruchzonen zusammen: die Eichenberg - Saalfelder Störungszone, der Leinetalgraben und der Altenmorschen - Lichtenauer Graben.
Man verläßt die B 80 bei Hohengandern und fährt über Bornhagen nach Rimbach. Hinter dem ersten Haus biegt man nach links und fährt auf den öffentlichen Parkplatz (Informationstafel).